Best Practice-Beispiele

Nicht erst seit dem Prozess „Räume für eine Kirche der Zukunft" oder dem Klimaschutzkonzept 2040 beschäftigen sich Kirchengemeinden kritisch mit ihrem Gebäudebestand. Bereits seit vielen Jahren wird mit Unterstützung und Beratung durch das Bischöfliche Bauamt Standortentwicklung betrieben, um den Gebäudebestand an aktuelle Erfordernisse anzupassen, zu konsolidiere und attraktiver zu machen.

Dabei kann kein Standardschema angewandt werden. Jede Situation ist anders und bedarf einer individuellen Betrachtung und Lösungsfindung. So vielfältig unsere Diözese ist, so vielfältig sind die Kirchengemeinden und Ihre Gebäude. Hier finden Sie eine Auswahl von gelungenen Beispielen unter verschiedenen Gesichtspunkten:

Weiterentwickeln

Sofern der Bestand es zulässt, wird eine Weiterentwicklung unter Verwendung der Bausubstanz favorisiert.

Klein & fein - Gemeinsames Bauen

Manchmal muss es eben ein Neubau sein. Nach Abwägung aller Argumente kann sich der Abriss des Bestands und ein Neubau mit deutlich reduzierter Fläche als zukunftsfähigste Lösung erweisen.

Über den Tellerrand

Wagt man einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, so erkennt man, dass viele Kirchen vor ähnlichen Herausforderungen stehen und dass es sich lohnen kann, über den eigenen Horizont hinauszudenken und neue Lösungsansätze in Betracht zu ziehen. 

Auf der Website des Immobilienentwicklungsprojekts OIKOS der Evangelischen Landeskirche in Württemberg finden Sie weitere spannende Projektbeispiele, die in den vergangenen Jahren unter dem Gedanken “Zukunft Kirchenraum” in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg realisiert wurden. Sie beinhalten den Gedanken von Erhalt, Neustrukturierung und einer intensiven Verknüpfung der Raumnutzung. Allen Projekten liegen kreative Ideen zugrunde und münden in einer ansprechenden, gelungenen Architektur. Inspirationen für innovative Lösungen finden sich im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg schon viele.

Zu den OIKOS Projektbeispielen

Kirche schafft Wohnraum

Bei großen Grundstücksflächen bietet sich eine Kooperation an, um Wohnungsbau zu realisieren.

Gemeinsame Nutzung von kirchlichen Räumen

Durch das Zusammenlegen verschiedener Bereiche und Einrichtungen an einem Ort wird die Kommunikation aller Nutzer intensiviert und der Zusammenhalt für die Zukunft gestärkt.