Weitere Programme des Prozesses „Kirche der Zukunft"

Seelsorge in neuen Strukturen

Ziel ist es, Seelsorge zukunftsfähig zu gestalten, das pastorale Personal und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben zu entlasten und Kirche an vielen Orten nahe bei den Menschen und ihren Lebenswirklichkeiten zu ermöglichen. Die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen sollen zukunftsfähig verwendet und den veränderten pastoralen Anforderungen gerecht werden.

Bis 2030 entstehen aus aktuell 1.020 Kirchengemeinden 50 bis 80 neue Kirchengemeinden mit gemeindlichen und thematischen Kirchorten.

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Verwaltung in neuen Strukturen

„Verwaltung in neuen Strukturen“ hat sich als eigenständiges Programm aus „Seelsorge in neuen Strukturen“ heraus entwickelt. Ziel ist es, die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen zukunftsfähig zu verwenden, das pastorale Personal und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben zu entlasten und die neuen Kirchengemeinden durch eine effiziente und verlässliche Verwaltung auf der mittleren Ebene zu unterstützen.

Aufgrund der engen inhaltlichen Verzahnung mit dem Programm „Seelsorge in neuen Strukturen“ erfolgt die Projektarbeit in enger Abstimmung mit den dortigen Projektteams.

Digitalstrategie

Mit der Umsetzung der Digitalstrategie soll der Digitalisierungsgrad in den Verwaltungsprozessen erhöht und die Zusammenarbeit inerhalb der Diözese vereinfacht und gestärkt werden. Dazu sollen Abläufe, Prozesse und Anwendungen verbessert und standardisiert werden, um die Verwaltung zu entlasten und mehr Zeit für den eigentlichen Auftrag – den Dienst am Menschen – zu schaffen.

Auf Grundlage einer umfassenden Erhebungsphase wurde im Dezember 2025 die Digitalstrategie verabschiedet.

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Zentrales Prozessmanagement

Mit der Einführung eines Zentralen Prozessmanagements werden Prozesse einheitlich, transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Eine gemeinsame Prozesssprache erleichtert die Einarbeitung, verbessert die Zusammenarbeit und vermeidet Doppelarbeiten sowie Medienbrüche. 

In enger Zusammenarbeit mit dem Programm „Digitalstrategie“ werden zudem Potenziale zur Digitalisierung und Automatisierung identifiziert, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen, Kapazitäten für wesentliche Aufgaben zu schaffen und rechtliche Vorgaben sicher zu erfüllen. 

Weitere Informationen auf der Website „Kirche der Zukunft"

Organisationsentwicklung (BO)

Im Laufe des Jahres 2026 startet das Programm „Organisationsentwicklung“ im Bereich des Bischöflichen Ordinariats (BO). Die Programme „Zentrales Prozessmanagement“ und „Digitalstrategie“ leisten hierfür wichtige Vorarbeiten. Auch Ergebnisse aus der Mittelfristigen Finanzplanung (Kurie) werden in die Organisationsentwicklung überführt.