

Regionalkonferenzen
In allen Regionen der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden die Kirchengemeinden und potentielle Kooperationspartner:innen über den Ablauf und die Ziele des Projekts informiert.
Bildung von Zukunftsausschüssen
Die Seelsorgeeinheit (SE) bzw. Gesamtkirchengemeinde (GKG) bildet einen Zukunftsausschuss:
- Zusammensetzung
z.B. Vertretungen aus allen Kirchengemeinden (KG) und ggf. Gemeinden für Katholik:innen anderer Muttersprache (GKaMs); Jugendvertreter:innen, Kirchenpfleger:in; interessierte/fachkundige Personen (ggf. temporär) - Funktion
Erarbeitung und Aufbereitung von allen wichtigen Informationen, die gebraucht werden, damit in den Kirchengemeinderäten (KGRs) / im Gesamtkirchengemeinderat (GKGR) fundierte Beratungen stattfinden können
2024-2025: Erarbeitungsphase
Zukunftsausschüsse:
- Sammlung, Sichtung und Bewertung aller lokalen Daten
- Pastoral-Praktische Fragestellungen
- Breite Beteiligung aller Betroffenen
- Erarbeitung von Nutzungskonzepten und Vorschlägen zur Reduktion
- Abstimmung auf Dekanats- und Regionalebene
Meilenstein 1: Entscheidungen in den Kirchengemeinderäten (KGR) sind vorbereitet
Erfolgskriterien:
- Nutzungskonzepte liegen vor
- Kenntnisse zum Gebäudebestand in der SE/GKG (Zustand, jährliche Kosten, Nutzungen und Auslastungen) liegen vor
- Pastorale Grundfragen sind bearbeitet
- Kooperationsmöglichkeiten sind geprüft
2026: Entscheidungsphase
- Die Zukunftsausschüsse legen den Kirchengemeinderäten die entwickelten Vorschläge zur Beschlussfassung vor
- Die Vorschläge werden mit den weiteren Überlegungen im Dekanat in Bezug auf das Projekt „Seelsorge in neuen Strukturen“ abgeglichen
- Die Eigentümer = Kirchengemeinden (KG) / Gesamtkirchengemeinden (GKG) treffen Entscheidungen
- Bestehendes soll so gewandelt werden, dass Vertrautes erhalten bleibt und Neues entstehen kann
- Entscheidungen werden partizipativ vorbereitet und im Dekanat und regional abgestimmt.
Meilenstein 2a: Entscheidungen in den Kirchengemeinderäten (KGR) – im Dekanat und regional abgestimmt
Erfolgskriterien:
- Entscheidungen sind zukunftsorientiert im Blick auf Finanzen, Personal und Pastoral
- Entscheidungen sind gut begründet und werden partizipativ mitgetragen
Meilenstein 2b: Voten zum Regionalplan
Erfolgskriterien:
- Es gibt keine Verlierer, sondern eine gemeinsame Vision
- Der Regionalplan zeigt zukunftsfähige Vereinbarungen und Schwerpunktsetzungen in der Region
2027 – 2029: Umsetzungsphase
- Die getroffenen Entscheidungen werden in Maßnahmen umgesetzt
- Es werden Verträge und Vereinbarungen geschlossen
- Es wird geplant, beantragt, genehmigt …
Meilenstein 3: Abgeschlossene Verträge und Genehmigungen
Erfolgskriterien:
- Planungen und Genehmigungen zu Baumaßnahmen
- Unterschriebene Kooperations-Verträge
- Abgeschlossene Verträge zu Veräußerungen
2029 – 2035: Abschlussphase
Meilenstein: Projektziele sind erreicht
Erfolgskriterien:
- wir haben einen reduzierten, attraktiven Gebäudebestand
- wir sind finanziell konsolidiert und weiterhin handlungsfähig
- wir haben die Klimaneutralität zu 90 % erreicht
- wir können weiterhin unseren Auftrag im Dienst der Menschen erfüllen
